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Ausstellung "Zwei Städte - Hannover heute und vor 100 Jahren" 04.06. - 30.09. 2013

Dimitrij Czepurnyi am 14.05.2013

Ausstellungsplakat | ZWEI STÄDTE - Hannover heute und vor 100 JahrenIn Kooperation mit dem Tolstoi Hilfs- und Kulturwerk Hannover e. V.

04.06. - 30.09. 2013

Neues Rathaus
Gartensaal, Raum 69
Trammplatz 2, 30159 Hannover

Die Eröffnung findet am Dienstag, den 04. Juni, von 18:00 - 20:00 Uhr statt. Es sind alle herzlich eingeladen.

Detaillierte Informationen, Öffnungszeiten etc. hier

Aquarell "Wechselhaft". Blick auf das Neue Rathaus kurz nach seiner Fertigstellung 1913 (Aus der Serie "Hannover um 1900")

Dimitrij Czepurnyi am 09.05.2013

Wechselhaft - das Neue Rathaus kurz nach seiner Fertigstellung um 1913 | Aquarell, 38 x 56 cm, 2013"Alles bar bezahlt, Majestät", mit diesen berühmten Worten präsentierte der hannoversche Stadtdirektor Heinrich Tramm (1854 - 1932) der Überlieferung nach 1913 im Beisein Kaiser Wilhelms II das fertiggestellte Neue Rathaus. Das heutige uneingeschränkte Wahrzeichen Hannovers war zunächst nicht unumstritten. Und tatsächlich musste das Gebäude sowohl von seinem Standpunkt am damaligen südlichen Stadtrand her, als auch aufgrund seiner monumentalen Ausmaße und seines späthistorischen, schlossartigen Baustils wie ein Fremdkörper auf viele Bürger wirken.

Daß das Neue Rathaus schließlich doch seinen Platz in den Herzen der Hannoveraner einnahm, lag sicherlich auch an der Weitsichtigkeit der Stadtväter, war doch die südliche Stadterweiterung bereits in Planung, bzw. in vollem Gange, so daß das Neue Rathaus schon bald in die von Parkanlagen umgebene innenstädtische Prachtlage rückte, die wir heute kennen. Ein weiterer Baustein dieser Entwicklung sollte in den Folgejahren der Maschsee werden.

Das Motiv meines Aquarells richtet den Blick des Betrachters von der Leine aus über die Aegidienmasch auf die südliche Stadtsilhuette Hannovers, wie sie sich um 1913 darstellte. Also noch bevor es den Maschsee gab. Von links nach rechts sieht man den Kirchturm der Marktkirche, dann das Neue Rathaus und ganz rechts die Aegidienkirche.

Aquarell auf Papier, 38 x 56 cm, 2013

Hinzugefügt in die Rübrik Galerie->Hannover um 1900

Aquarell "Aufbruch!" (Hannover, Stadtwald Eilenriede)

Dimitrij Czepurnyi am 22.04.2013

Aufbruch! (Eilenriede im Frühling) | Aquarell, 56 x 40 cm, 2013Die Geschichte des hannoverschen Stadtwaldes Eilenriede geht auf das Jahr 1333 zurück, als er erstmals Erwähnung fand. Der eigenwillige und heute eher unverständliche Name bedeutet wahrscheinlich so viel wie "feuchter Wald" und ist auf die ursprünglich starke Versumpfung des Gebiets zurückzuführen.

Über viele Jahrhunderte stark forstwirtschaftlich genutzt, wurde der Wald mit der Zeit mehr und mehr zum Naherholungsgebiet der Hannoveraner, rückte er doch aufgrund der stetigen Stadterweiterung in eine immer zentralere Lage. Den Charakter eines Kulturwalds, bzw. Waldparks, bekam die Eilenriede etwa um 1900, als der damalige Stadtgartendirektor Julius Trip (1857 - 1907) seine Vision von einem "idealen Wald" in Angriff nahm.

Neben zahlreichen neuen Fußgänger-, Fahrrad- und Reitwegen (alle übrigens feinsäuberlich voneinander getrennt) entstanden künstliche Lichtungen, Liegewiesen, Spielplätze. Selbst die Flora des Waldes wurde zumindest teilweise nach ästhetischen Gesichtspunkten beschnitten oder verändert.

Eine "auf vohrnehme Weise geordnete Natur" - so spricht der Schriftsteller Jakob Hirsch (1892 - 1952) in seinem 1931 erschienenem Roman "Kaiserwetter" vom neuen Antlitz der Eilenriede. Ich finde, das trifft es sehr gut.

Das Motiv meines Aquarells zeigt einen Abschnitt der Eilenriede bei Bischofshol.

Aquarell auf Papier, 56 x 40 cm, 2013

Hinzugefügt in die Kategorie Galerie->Hannover - Stadtansichten & Landschaften




© 2017 Dimitrij Czepurnyi - Aquarellmalerei